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Я помню чудное мгновенье

Сообщение honig » 07 апр 2013, 16:24


Я помню чудное мгновенье:
Передо мной явилась ты,
Как мимолетное виденье,
Как гений чистой красоты.

В томленьях грусти безнадежной
В тревогах шумной суеты,
Звучал мне долго голос нежный
И снились милые черты.

Шли годы. Бурь порыв мятежный
Рассеял прежние мечты,
И я забыл твой голос нежный,
Твои небесные черты.

В глуши, во мраке заточенья
Тянулись тихо дни мои
Без божества, без вдохновенья,
Без слез, без жизни, без любви.

Душе настало пробужденье:
И вот опять явилась ты,
Как мимолетное виденье,
Как гений чистой красоты.

И сердце бьется в упоенье,
И для него воскресли вновь
И божество, и вдохновенье,
И жизнь, и слезы, и любовь.


Ein Augenblick, ein wunderschöner:
Vor meine Augen tratest du,
Erscheinung im Vorüberschweben,
Der reinen Schönheit Genius.

In hoffnungslosem Leid gefangen,
Im Wirbelwind der lauten Welt
Erklang dein zartes Stimmchen lange,
Im Traum erschien dein zartes Bild.

Der Sturm rebellischer Visionen
Zerbrach, was einstmals Träume warn,
Dein zartes Stimmchen ging verloren,
Dein Götterbild schwand mit den Jahrn.

Ertaubt, im Finster der Verbannung
Still Tag um Tag von dannen schlich,
Kein Gott, und keine Musen sangen,
Kein Leben, Tränen, Lieben nicht.

Doch dann erwachte meine Seele:
Von neuem tratst du auf mich zu,
Erscheinung im Vorüberschweben,
Der reinen Schönheit Genius.

Erregung, Herzschläge erklingen,
Neu aus der Asche schwingt sich auf
Die Gottheit, und die Musen singen,
Und Leben, Tränen, Liebe auch.

(Übersetzung von Eric Boerner.)
honig
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Сказка о рыбаке и рыбке

Сообщение honig » 07 апр 2013, 16:29

Märchen vom Fischer und dem Fische

Ein Alter mit seiner Alten wohnte
Am Ufer des Meeres, des blauen Meers,
In einer alten Erdhütte wohnten
Die beiden schon drei und dreißig Jahr.
Der Alte ging auf den Fischfang aus,
Derweilen die Alte zu Hause spann.
Einst senkt' er sein Netz in's Meer hinab,
Doch als er es aufzog, fand er nur Schlamm;
Zum zweiten Mal senkt' er das Netz hinab,
Doch er fand nichts darin als Gras aus dem Meer,
Zum dritten Mal senkt' er das Netz hinab,
Und siehe, er fing einen goldenen Fisch,
Einen goldenen Fisch von seltener Art.
Der Fisch, da er ihn aus dem Netze nahm,
Hub mit Menschenstimme zu raunen an:
Laß Alter, laß mich zurück in's Meer,
Und ich gebe Dir kostbaren Lohn dafür,
Gebe Alles Dir was Dein Herz begehrt.«
Da erstaunte der Alte, erschreckte sehr;
Wohl fischt er schon drei und dreißig Jahr,
Doch nie hat er Fische reden gehört.
Und er that wie der goldene Fisch ihn bat,
Ließ ihn frei, sagte mit Schmeichelton:
Möge Gott mit Dir sein, Du goldener Fisch!
Kehr in Freiheit zurück in das blaue Meer,
Ich begehre von Dir keinen Lohn dafür,
Tauche nieder und schwimme nach Herzenslust! —

Darauf kehrte der Alte zur Alten heim
Und erzählte das große Wunder ihr:
Einen Fisch fing ich heute in meinem Netz,
Einen goldenen Fisch von seltener Art,
Der zu reden begann wie mit Menschenmund,
Seine Freiheit um kostbaren Lohn erbat,
Um heimzukehren ins blaue Meer
Mir Alles versprach was mein Herz begehrt.
Doch ich wagte nicht ihn um Lohn zu bitten,
Ließ ihn frei zurück in das blaue Meer.

Hub die Alte den Alten zu schelten an:
O Du alter Thor, alter Gimpel Du!
Warum wagtest Du nichts von dem Fische zu nehmen?
Hättest Du doch nur einen Trog begehrt,
Unser alte ist ganz verdorben schon.

Ging der Fischer zurück zum blauen Meer,
Und er sieht, leise kräuselt die Fläche sich.
Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch.
Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
Was, Alter, ist Dem Begehr von mir?
Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
Erbarme Dich weiner, erzürne nicht!
Meine Alte hat mich gescholten um Dich,
Und sie läßt mir daheim keine Ruhe mehr.
Sie begehrt einen neuen Trog in's Haus,
Unser alte ist ganz verdorben schon!

Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
Betrübe Dich nicht, lehre heim mit Gott,
Der Trog soll Euch werden nach Eurem Bedarf!

Wieder kehrte der Alte zur Alten heim,
Und der neue Trog war im Hause schon.
Doch noch ärger fing die Alte zu schelten an:
O Du alter Thor, alter Gimpel Du!
Hast Du alter Thor einen Trog begehrt,
Ist solch Geschenk wohl der Mühe werth?
Kehre um zum Fische und grüße ihn,
Erbitte ein hölzernes Haus für uns.

Ging der Fischer aufs Neue zum blauen Meer.
Und siehe, das blaue Meer trübte sich.
Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch.
Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
Meine Alte schilt mich noch ärger aus,
Und sie läßt mir daheim keine Ruhe mehr,
Ein hölzernes Haus wünscht das zänkische Weib.

Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
Betrübe Dich nicht, kehre heim mit Gott,
Das hölzerne Haus steht bereit für Euch!

Und der Fischer trat seinen Rückweg an:
Von der Erdhütte war keine Spur mehr zu sehn.
Es erhob sich vor ihm ein hölzernes Haus
Mit Schornstein von Ziegeln, weiß übertüncht,
Und mit hoher, eichener Bretterpforte.
Am Fenster sitzt seine Alte schon?
Kaum sieht sie dm Mann, so zankt sie ihn aus:
Du Gimpel, Du bist doch ein rechter Thor,
Begehrst so ein hölzernes Bauernhaus!

Kehr' um auf der Stelle und grüße dm Fisch:
Ich will leine niedrige Bäuerin sein,
Will wohnen und lebm als Edelfrau!

Ging der Fischer zum blauen Meere zurück,
Es wogte und brauste das blaue Meer.
Und er spähet und ruft nach dem goldenen Fisch.
Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
Noch schlimmer als früher jetzt tobt meine Frau
Und läßt mir daheim leine Ruhe mehr:
Sie will leine niedrige Bäuerin sein,
Will wohnen und leben als Edelfrau.

Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
Betrübe Dich nicht, kehre heim mit Gott!

Und es kehrte der Alte zur Alten heim:
Sieht er vor sich ein hohes Säulenhaus.
Auf der Freitreppe steht seine Alte schon
In kostbarer Jacke von Zobelpelz,
Mit seidenem Kopfpuhe bunt und reich,
Um dm Hals eine blitzende Perlenschnur,
An den Fingern goldne Ringe,
Die Füße mit rothen Pantoffeln geschmückt.
Um sie her stehen eifrige Diener,
Und sie schlägt die Diener, zerzaust ihr Haar.
Redet also der Alte die Alte an:
Glück auf, hohe Herrin, gnäd'ge Edelfrau!
Jetzt wird Deine Seele zufrieden sein.
Da erboste die Frau, fuhr ihn heftig an,
Schickt ihn zum Stalle, zu dienen dort.

So war schon die zweite Woche vergangen,
Und das Toben der Alten nahm immer zu.
Aufs Neue schickt sie den Alten zum Fisch.
Geh fort auf der Stelle und grüße den Fisch:
Ich will keine einfache Edelfrau sein,
Will herrschen in Freiheit als Königin!
Da erschreckte der Alte und sprach zu ihr:
Was, hast Du Tollkraut gegessen, Weib?
Ich erbitte für Dich kein Reich vom Fisch,
Es würde Dir selbst nur zum Hohne sein.

Da erzürnte die Alte in ganzem Zorn
Und sie gab ihrem Mann einen Backenstreich:
Was? wagst Du Bauer zu streiten mit mir?
Mit mir, einer vornehmen Edelfrau!
Nimm Rath und Vernunft an, geh' gleich zum Meer,
Ich zwinge Dich wenn Du's nicht willig thust!

Ging der Fischer zum blauen Meere zurück,
Ganz trübe und schwarz ward das blaue Meer.
Und er spähet und ruft nach dem goldnen Fisch,
Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
Aufs Neue empört meine Alte sich,
Jetzt will sie schon nicht mehr Edelfrau sein,
Will herrschen in Freiheit als Königin!

Gab der goldene Fisch ihm zur Antwort darauf:
Betrübe Dich nicht, kehre heim mit Gott,
Deine Alte soll herrschen als Königin.

Und der Alte kehrte zur Alten zurück.
Sieht er vor sich prangen ein Königsschloß,
In dem Schlosse sitzt seine Alte schon,
An der Tafel sitzt sie als Königin,
Ihr dienen Bojaren und Hofleute viel,
Die ihr Wein einschenken, überseeischen.
Dazu ißt sie zierlichen Honigkuchen.
Um ihr steht ihre furchtbare Leibwächterschaar,
Die Streitäxte auf den Schultern tragend.
Als der Alte das sah, erschrack er sehr,
Warf sich hin zu Füßen der Königin:
Gruß und Heil Dir, furchtbare Königin!
Nun wird endlich Deine Seele zufrieden sein!

Die Alte aber sah ihn gar nicht au,
Winkte blos mit den Augen ihn fortzuschaffen.
Sprangen Hofleute und Bojaren herbei
Und rissen den Alten rücklings fort.
An der Thüre kamen die Wächter herzu,
Hätten bald mit der Streitaxt ihn niedergehauen,
Und draußen das Voll verhöhnte ihn:
Nun, was thuft Du nur, alter Tölpel, im Schloß?
Laß es Dir für die Zukunft zur Lehre sein
Daß der Esel in seinen Stall gehört!

Geht wieder eine Woche nach der andern hin,
Und der llnmuth der Alten nimmt immer zu:
Sie befiehlt auf's Neue ihren Mann aufzusuchen.
Und man findet ihn bald, führt ihn hin zu ihr.
Redet also die Alte den Alten an:
Gehe hin zum Meere und grüße den Fisch,
Ich will nicht länger hier Königin sein,
Will Herrscherin werden im blauen Meer,

Daß ich wohne auf tiefem Meeresgrund
Und der goldene Fisch mir dienstbar werde
Als Bote, so oft ich ihn senden will.

Der Alte wagt keinen Widerspruch,
Gehorcht dem Befehl ohne Schwierigkeit
Und wandert aufs Neue zum blauen Meer,
Ueber'm Meer zieht ein dunkles Gewitter auf,
Hoch hebt sich die Flut und tobt und braust,
Und heult mit dem Sturme in lautem Zorn.
Und der Fischer ruft nach dem goldnen Fisch.
Schwamm der Fisch herbei, hub ihn zu fragen an:
Was, Alter, ist Dein Begehr von mir?
Darauf sich verbeugend der Alte sprach:
Erbarme Dich meiner, erzürne nicht!
Siehe, immermehr plagt mich wein böses Weib,
Jetzt will sie schon nicht mehr Königin sein,
Will Herrscherin werden im blauen Meer,
Daß sie wohne auf tiefem Meeresgrund
Und Du selber ihr dienstbar werdest fortan
Als Bote, so oft sie Dich senden will.

Kein Wort sprach diesmal der goldene Fisch,
Mit dem Schwanze schlug er das Wasser leise,
Und verschwand, in die Tiefe des Meeres gleitend.
Vergebens stand lange auf Antwort harrend
Der Alte, dann lehrt er zur Alten heim...
Was sieht er! Vor ihm seine Erdhütte liegt.
Auf der Schwelle sitzt seine alte Frau,
Davor liegt der alte, zerschlagene Trog.


Aus dem Russischen von
Friedrich Martin Bodenstedt
Сказка о рыбаке и рыбке

Жил старик со своею старухой
У са´мого синего моря;
Они жили в ветхой землянке
Ровно тридцать лет и три года.
Старик ловил неводом рыбу,
Старуха пряла свою пряжу.
Раз он в море закинул невод, —
Пришел невод с одною тиной.
Он в другой раз закинул невод, —
Пришел невод с травой морскою.
В третий раз закинул он невод, —
Пришел невод с одною рыбкой,
С непростою рыбкой, — золотою.
Как взмолится золотая рыбка!
Голосом молвит человечьим:
«Отпусти ты, старче, меня в море!
Дорогой за себя дам откуп:
Откуплюсь чем только пожелаешь».
Удивился старик, испугался:
Он рыбачил тридцать лет и три года
И не слыхивал, чтоб рыба говорила.
Отпустил он рыбку золотую
И сказал ей ласковое слово:
«Бог с тобою, золотая рыбка!
Твоего мне откупа не надо;
Ступай себе в синее море,
Гуляй там себе на просторе».

Воротился старик ко старухе,
Рассказал ей великое чудо:
«Я сегодня поймал было рыбку,
Золотую рыбку, не простую;
По-нашему говорила рыбка,
Домой в море синее просилась,
Дорогою ценою откупалась:
Откупалась чем только пожелаю.
Не посмел я взять с нее выкуп;
Так пустил ее в синее море».
Старика старуха забранила:
«Дурачина ты, простофиля!
Не умел ты взять выкупа с рыбки!
Хоть бы взял ты с нее корыто,
Наше-то совсем раскололось».

Вот пошел он к синему морю;
Видит, — море слегка разыгралось.
Стал он кликать золотую рыбку,
Приплыла к нему рыбка и спросила:
«Чего тебе надобно, старче?»
Ей с поклоном старик отвечает:
«Смилуйся, государыня рыбка,
Разбранила меня моя старуха,
Не дает старику мне покою:
Надобно ей новое корыто;
Наше-то совсем раскололось».
Отвечает золотая рыбка:
«Не печалься, ступай себе с богом,
Будет вам новое корыто».

Воротился старик ко старухе:
У старухи новое корыто.
Еще пуще старуха бранится:
«Дурачина ты, простофиля!
Выпросил, дурачина, корыто!
В корыте много ль корысти?
Воротись, дурачина, ты к рыбке;
Поклонись ей, выпроси уж избу».

Вот пошел он к синему морю,
(Помутилося синее море.)
Стал он кликать золотую рыбку,
Приплыла к нему рыбка, спросила:
«Чего тебе надобно, старче?»
Ей старик с поклоном отвечает:
«Смилуйся, государыня рыбка!
Еще пуще старуха бранится,
Не дает старику мне покою:
Избу просит сварливая баба».
Отвечает золотая рыбка:
«Не печалься, ступай себе с богом,
Так и быть: изба вам уж будет».
Пошел он ко своей землянке,
А землянки нет уж и следа;
Перед ним изба со светелкой,
С кирпичною, беленою трубою,
С дубовыми, тесовыми вороты.
Старуха сидит под окошком,
На чем свет стоит мужа ругает:
«Дурачина ты, прямой простофиля!
Выпросил, простофиля, избу!
Воротись, поклонися рыбке:
Не хочу быть черной крестьянкой,
Хочу быть столбовою дворянкой».

Пошел старик к синему морю;
(Не спокойно синее море.)
Стал он кликать золотую рыбку.
Приплыла к нему рыбка, спросила:
«Чего тебе надобно, старче?»
Ей с поклоном старик отвечает:
«Смилуйся, государыня рыбка!
Пуще прежнего старуха вздурилась,
Не дает старику мне покою:
Уж не хочет быть она крестьянкой,
Хочет быть столбовою дворянкой».
Отвечает золотая рыбка:
«Не печалься, ступай себе с богом».

Воротился старик ко старухе.
Что ж он видит? Высокий терем.
На крыльце стоит его старуха
В дорогой собольей душегрейке,
Парчовая на маковке кичка,
Жемчуги огрузили шею,
На руках золотые перстни,
На ногах красные сапожки.
Перед нею усердные слуги;
Она бьет их, за чупрун таскает.
Говорит старик своей старухе:
«Здравствуй, барыня сударыня дворянка!
Чай, теперь твоя душенька довольна».
На него прикрикнула старуха,
На конюшне служить его послала.

Вот неделя, другая проходит,
Еще пуще старуха вздурилась;
Опять к рыбке старика посылает.
«Воротись, поклонися рыбке:
Не хочу быть столбовою дворянкой,
А хочу быть вольною царицей».
Испугался старик, взмолился:
«Что ты, баба, белены объелась?
Ни ступить, ни молвить не умеешь!
Насмешишь ты целое царство».
Осердилася пуще старуха,
По щеке ударила мужа.
«Как ты смеешь, мужик, спорить со мною,
Со мною, дворянкой столбовою?—
Ступай к морю, говорят тебе честью,
Не пойдешь, поведут поневоле».

Старичок отправился к морю,
(Почернело синее море.)
Стал он кликать золотую рыбку.
Приплыла к нему рыбка, спросила:
«Чего тебе надобно, старче?»
Ей с поклоном старик отвечает:
«Смилуйся, государыня рыбка!
Опять моя старуха бунтует:
Уж не хочет быть она дворянкой,
Хочет быть вольною царицей».
Отвечает золотая рыбка:
«Не печалься, ступай себе с богом!
Добро! будет старуха царицей!»

Старичок к старухе воротился.
Что ж? пред ним царские палаты.
В палатах видит свою старуху,
За столом сидит она царицей,
Служат ей бояре да дворяне,
Наливают ей заморские вины;
Заедает она пряником печатным;
Вкруг ее стоит грозная стража,
На плечах топорики держат.
Как увидел старик, — испугался!
В ноги он старухе поклонился,
Молвил: «Здравствуй, грозная царица!
Ну теперь твоя душенька довольна».
На него старуха не взглянула,
Лишь с очей прогнать его велела.
Подбежали бояре и дворяне,
Старика взашеи затолкали.
А в дверях-то стража подбежала,
Топорами чуть не изрубила.
А народ-то над ним насмеялся:
«Поделом тебе, старый невежа!
Впредь тебе, невежа, наука:
Не садися не в свои сани!»

Вот неделя, другая проходит,
Еще пуще старуха вздурилась.
Царедворцев за мужем посылает,
Отыскали старика, привели к ней.
Говорит старику старуха:
«Воротись, поклонися рыбке.
Не хочу быть вольною царицей,
Хочу быть владычицей морскою,
Чтобы жить мне в Окияне-море,
Чтобы служила мне рыбка золотая
И была б у меня на посылках».

Старик не осмелился перечить,
Не дерзнул поперек слова молвить.
Вот идет он к синему морю,
Видит, на море черная буря:
Так и вздулись сердитые волны,
Так и ходят, так воем и воют.
Стал он кликать золотую рыбку,
Приплыла к нему рыбка, спросила:
«Чего тебе надобно, старче?»
Ей старик с поклоном отвечает:
«Смилуйся, государыня рыбка!

Что мне делать с проклятою бабой?
Уж не хочет быть она царицей,
Хочет быть владычицей морскою;
Чтобы жить ей в Окияне-море,
Чтобы ты сама ей служила
И была бы у ней на посылках».
Ничего не сказала рыбка,
Лишь хвостом по воде плеснула
И ушла в глубокое море.
Долго у моря ждал он ответа,
Не дождался, к старухе воротился -
Глядь: опять перед ним землянка;
На пороге сидит его старуха,
А пред нею разбитое корыто.
honig
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Талисман

Сообщение honig » 07 апр 2013, 16:36

Der Talisman

Wo des ew'gen Meers Geschäume
Sich an öden Felsen bricht,
Wo zur Nacht durch duft'ge Räume
Wärmer strahlt des Mondes Licht;
Wo in Haremsluft verweichelnd
Selig lebt der Muselmann,
Eine Zauberin gab schmeichelnd
Einst mir einen Talisman.

Und liebkosend sprach sie: wahre
Sorgsam meinen Talisman!
Kräfte birgt er, wunderbare,
Drum aus Liebe nimm ihn an.
Zwar von Krankheit und vom Grabe,
Vom Gewitter und Orkan,
Deinen Kopf und Deine Habe
Rettet nicht mein Talisman!

Bietet nicht der Mahometen
Schätze Dir und Reichthum an,
Die Bekenner des Propheten
Macht er Dir nicht unterthan;
Von des Meeres öden Borden
Zu der Liebe Herzensbann,
Aus des Südens Land nach Norden
Führt Dich nicht mein Talisman!

Aber wenn von schönen, schlauen Augen
Du bezaubert bist,
Oder wenn im nächt'gen Grauen
Liebelos ein Mund Dich küßt:
Vor Vergessen, vor Vergehen,
Vor Verrath und Sünde dann,
Und vor neuen Herzenswehen
Schützt Dich, Freund, mein Talisman!


Aus dem Russischen von
Friedrich Martin Bodenstedt
Талисман

Там, где море вечно плещет
На пустынные скалы,
Где луна теплее блещет
В сладкий час вечерней мглы,
Где, в гаремах наслаждаясь,
Дни проводит мусульман,
Там волшебница, ласкаясь,
Мне вручила талисман.

И, ласкаясь, говорила:
„Сохрани мой талисман:
В нем таинственная сила!
Он тебе любовью дан.
От недуга, от могилы,
В бурю, в грозный ураган,
Головы твоей, мой милый,
Не спасет мой талисман.

И богатствами Востока
Он тебя не одарит,
И поклонников пророка
Он тебе не покорит;
И тебя на лоно друга,
От печальных чуждых стран,
В край родной на север с юга
Не умчит мой талисман...

Но когда коварны очи
Очаруют вдруг тебя,
Иль уста во мраке ночи
Поцалуют не любя —
Милый друг! от преступленья,
От сердечных новых ран,
От измены, от забвенья
Сохранит мой талисман!“
honig
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